Reisen zwischen Orient und Okzident – wer sich dieses Ziel setzt, landet fast immer in einer Stadt, Istanbul. Schließlich liegt die Metropole am Bosporus sprichwörtlich im Abend- und im Morgenland. Ein Teil der Stadt liegt in Europa, während der andere Teil bereits zu Asien gehört. Und diese geografische Trennung lässt sich nicht nur heute noch nachvollziehen – auch in der historischen Entwicklung der Stadt ist der besondere Charakter Istanbuls allgegenwärtig.
Schon allein der frühere Name lässt auf die kulturelle Vielfalt schließen – Konstantinopel. Wer eine Unterkunft in Istanbul im Zentrum der Stadt mietet, wird der Geschichte an allen Ecken und Enden begegnen – und nicht nur in Form des Wahrzeichens der Stadt, der Hagia Sophia. Ursprünglich als Kirche erbaut, wurde sie nach der Eroberung der Stadt durch die Osmanen als Moschee genutzt und ist heute ein Museum, das den Charakter der Stadt Istanbul auf besondere Weise einfängt.
Istanbul: Geschichte zwischen Kreuz und Halbmond
Denn Istanbul/Konstantinopel hat schon immer zwischen den Welten gelebt. Bereits in der Antike war die Stadt das Tor zwischen Kleinasien und den Hochkulturen der Griechen und Römer. Mit der Teilung des Römischen Reichs wurde Konstantinopel zum Zentrum der christlichen Orthodoxie und war lange Jahre wichtige Säule des Christentums im Osten. Mit der Eroberung durch die Osmanen kam Istanbul zu neuem Glanz – durch die Paläste der osmanischen Herrscher, deren Glanz sich heute noch nachfühlen lässt.
Am besten taucht man in dieses besondere Flair aus sakraler Baukunst, Moscheen und Basaren mit einer Unterkunft in Istanbul ein, die den direkten und unverblümten Zugang zu dieser besonderen Welt am Bosporus ermöglicht.
